Zusammen mit unserem CDU Bundestagskandidaten Alexander Föhr besuchten Mitglieder der CDU Dossenheim die Großbaustelle an der Schleusenanlage in Dossenheim-Schwabenheim.

Durch den Amtsleiter des Wasserstraßenneubauamtes, Herrn Michels, und dem Verantwortlichen vor Ort, Herrn Wessyl, wurden wir zunächst über die Vorgeschichte, die Planungen sowie den aktuellen Stand der Baumaßnahmen informiert. Viele Fragen stellten die Anwesenden zu den jahrelangen Planungs- und Ausführungszeiträumen, welche zu jeder einzelnen Schleuse entlang des Neckars von Mannheim bis Stuttgart anstehen. Erst bis zum Jahr 2050 soll der vollständige Ausbau des Neckars abgeschlossen sein. Hierbei überplant man nicht nur die Sanierungen der Schleusen, sondern auch die Verlängerung der Schleusenkammern von derzeit 110 auf 135 bzw. 140 Meter. Mit dieser Verlängerung der Kammern will man die Transportschiffe vom Rhein auch auf dem Neckar einsetzen können. Interessant war hier ein Schaubild, wie viele Kapazitäten ein Schiff im Vergleich zu Lkw oder der Bahn transportieren kann und wie gerade auch im Umweltsektor hier ein immenser Vorteil auf dem Wasser liegt. Auch ist die Schifffahrt auf dem Neckar noch ausbaufähig, während die Bahn bzw. die Straßen zwischen Mannheim und Stuttgart an ihrer Kapazität angekommen sind.
Ein zukünftig 135 m langes Schiff kann an einem Tag von Mannheim nach Stuttgart 130 LKW- oder 100 Güterwagon-Ladungen transportieren. Die Transportkosten eines Standardcontainers von Rotterdam nach Stuttgart kosten mit dem Lkw aktuell 435,00 Euro mit der Bahn 250,00 Euro und mit dem Schiff 175,00 Euro. Ebensolche großen Unterschiede sind beim Energieverbrauch oder bei den externen Kosten der Verkehrsträger festzustellen.
Bevor es dann auf die Baustelle ging, zeigte uns Herr Wessyl anhand der Baupläne, welche Arbeiten an der Schleusenkammer Schwabenheim durchgeführt und welche Mengen an Material verbaut werden.
Fasziniert von der Größe und Dimension ging es dann direkt auf die Baustelle, wo meterdicke Betonwände freigelegt und zum Teilabbruch vorbereitet wurden.
Ein interessanter Nachmittag endete dann im Bereich des Unterwassers, wo die zukünftige Verlängerung der Schleusenkammer entstehen wird.

Ein großer Dank nochmals an die Herren Michels und Wessyl vom WNA für die informativen Vorträge und die exklusive Führung durch unserer Schleuse. Schwabenheim.

Alexander Willwert
(CDU Fraktion)

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