Ziemlich genau vor einem Jahr hat der Gemeinderat mit den Sondierungsberatungen zur Aufstellung einer Photovoltaikanlage auf landeseigenen Flächen entlang der A5 begonnen. Seitdem wurde viel diskutiert, Umsetzungs- und Finanzierungsvarianten wurden erörtert und Anfragen an die Liegenschaftsverwaltung gestellt.


Dass die Installation dieser Anlage für die Gemeinde, u.a. aus Sicht des Klimaschutzes und der CO2-Bilanzierung, mit einer Produktion von 5.650.000 KWh pro Jahr von großer Relevanz wäre und die Energiewende tatsächlich vorantreiben könnte, steht außer Frage. Im Rahmen der Realisierung sind dabei selbstverständlich die Belange der Landwirtschaft ausdrücklich zu berücksichtigen. Zwischenzeitlich sieht es so aus, als dass man nach Klärung und Abwägung weiterer Details zusammen mit der ENBW, die als Hauptgesellschafter fungieren soll, mit der Umsetzung bzw. Planung starten könnte. Lediglich die Zusage über die Freigabe zur Nutzung seitens der Liegenschaftsverwaltung steht leider immer noch aus. Unser Landtagsabgeordneter und Kreisvorsitzende Dr. Albrecht Schütte hat sich aus diesem Grund mit in den Prozess eingeschaltet und diesen weiter vorangetrieben. Derzeit ist das Amt für Liegenschaften, Vermögen und Bau Baden-Württemberg mit dem Finanzministerium in Abstimmung hinsichtlich der bestehenden Fragestellungen. Als erstes Teilergebnis konnte uns Herr Dr. Schütte folgende Informationen zukommen lassen: Das Land ist grundsätzlich bereit der Gemeinde die benötigte Fläche längerfristig zur Nutzung zu überlassen. Angedacht ist eine Verpachtung oder die Ausgabe eines Erbbaurechts. Ein Verkauf der Fläche an die Gemeinde ist nicht möglich. Das zuständige Amt Mannheim und Heidelberg des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg ist mit der Gemeinde hinsichtlich noch offener Punkte (u.a. Schaffung der baurechtlichen Voraussetzungen für eine PV Freiflächenanlage) in Kontakt. Der CDU-Ortsverband und die CDU-Gemeinderatsfraktion werden diesen Prozess weiterhin aufmerksam beobachten.

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