Der Gemeinderat formulierte einen klaren Auftrag im Zusammenhang mit der notwendigen Sanierung des Lehrschwimmbeckens an der Neubergschule. Dabei wurde deutlich, dass viel mehr auf der Tagesordnung stehen würde als lediglich der Erhalt oder die Schließung des Lehrschwimmbeckens.

Es geht darum, die Neubergschule für die Zukunft gut aufzustellen. Ein Gesamtkonzept muss entwickelt werden, in dem die Anforderungen an eine moderne Grundschule erfüllt werden. Dazu zählen neben dem möglichen Erhalt des Beckens auch ein weiter steigender, sehr zweckorientierter Raumbedarf. Grundsätzlich hatte sich die CDU Dossenheim für den Erhalt des Lehrschwimmbeckens erklärt und möchte dies in ein neu zu erstellendes Raum- und Nutzungskonzept eingebettet sehen. Hier geht es nicht allein um einen Wunsch, sondern um die Tatsache, dass es sich nach unserer Meinung lohnt, das Wirkungsziel: „Wir möchten die von der Landesregierung zur Verfügung gestellten Ressourcen an Lehrpersonal und damit Unterrichtszeit ohne Reibungsverluste, d.h. ohne Wegfall von Unterrichtszeit, z.B. durch Unterrichtswege, nutzen und dafür bestmögliche Rahmenbedingungen schaffen“ weiter zu verfolgen. Wenige würden wohl billigend in Kauf nehmen, dass für unsere Grundschülerinnen und -schüler jede Woche 30 Minuten Mathematikunterricht wegen Unterrichtswegen verloren gingen. Gleiches gilt für uns im Zusammenhang mit dem Sportunterricht.
Aus diesem Grund hat unser Vorsitzender, Oliver Fassoth, Kontakt mit der Initiative „Die Bädermeister“ aufgenommen. Eine Initiative der Schwimmverbände Württembergs und Bayerns, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kommunen eine neutrale, objektive und transparente Beratung für die Sanierung und den Betrieb ihrer Schwimmbäder anzubieten, mit dem Ziel möglichst viele Wasserflächen zu erhalten. Zu Gast war am vergangenen Montag deshalb, Herr Dietmar King, der das Beratungsteam bestehend aus Fachbüros aus den Bereichen Architektur, Bauphysik, Energietechnik, Betriebsführung, Brandschutz, Sportwissenschaft und Kommunikation/Marketing zusammenbringen soll. Er verschaffte sich einen ersten Eindruck vor Ort und stellte den eingeladenen Gästen, die sich aus den Reihen der Nutzer des Schwimmbades, einiger Fraktionen und Herrn Bürgermeister Faulhaber mit einer Abordnung der Verwaltung zusammensetzten, vor. Es entwickelte sich eine lebhafte Diskussion um Ziele und Bedarfe rund um das Schul- und Vereinsschwimmen, aber auch um die Möglichkeiten der Einbettung der Badräumlichkeiten in ein Ganztagsbetreuungskonzept. Am Ende dieser Diskussion steht nun die Möglichkeit, die Bädermeister eng in die Entwicklung eines solchen Konzeptes mit ihrer Expertise einzubinden, was die Verwaltung bereits an anderer Stelle begonnen hat. Die CDU Dossenheim bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und ist sehr zuversichtlich, dass der auf unsere Initiative hin geknüpfte Kontakt zu den „Bädermeistern“ mit dazu beitragen kann, dass der Meinungsbildungsprozess weiter vorangetrieben wird.

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