mit Fachkräften aus Forschung, Wirtschaft und Politik über das Thema Agri-Photovoltaik Geballtes Fachwissen traf sich auf Einladung unseres Bundestagskandidaten Alexander Föhr im Museumshof bzw. wurde live zugeschaltet, um über eine mögliche Art der erneuerbaren Ernergie zu diskutieren, welche in der Landwirtschaft sowie im Obst- und Gartenbau als eine Alternative Anwendung finden könnte.

Den Reigen eröffnete, zugeschaltet aus dem Münsterland, Christian Mildenberger, Geschäftsführer Landesverband Erneuerbare Energien NRW e.V., der kurz erklärte, was sich hinter dem Begriff AgriPhotovoltaik verbirgt und welche Möglichkeiten unsere Agrarbetriebe haben.

Als Nächstes sprach Dr. Manfred Büchele, Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Obstbau-Bodensee, der in seinem Vortrag Projekte aus dem In- und Ausland zeigte. Gerade am Bodensee, wo man in der Vergangenheit durch schwere Hagelschauer erhebliche Schäden im Obstbau erleiden musste, wäre eine Agri-PV Anlage eine Alternative zu den Hagelnetzen. Aber nicht nur gegen Hagel, sondern auch gegen zu starke Sonneneinstrahlung, was das Obst ebenfalls schädigen kann, kann eine Agri-PV Anlage helfen, dem Obst den notwendigen Schatten zu spenden und dabei noch die starke Sonneneinstrahlung in Strom umwandeln. Eine Belegung von 15 ha wären in Baden-Württemberg nach Berechnung des Instituts möglich. 15000 Gigawattstunden (15 TWh) könnten dadurch jährlich an regenerativer Energie gewonnen werden. Sieht man nun, dass aktuell in Deutschland 600 TWh verbraucht werden, stellt diese Möglichkeit einen bedeutenden Beitrag zur regenerativen Stromgewinnung dar.

Sarah Schweizer MdL informierte danach über aktuelle Planungen der Landesregierung zu dem Thema Agri-PV und erneuerbare Energien. Sie ist Mitglied im Landwirtschaftausschuss und befasste sich auch schon vor ihrer Zeit im Stuttgarter Landtag beruflich mit dem Thema Energie. Sie gilt als ausgesprochene Fachfrau, wenn es um diesen Themenbereich geht.

Aus Sicht der Wirtschaft referierte abschließend Constantin Lindenmeyer, Leiter Buisness Development & Strategie bei GoldbeckSolar. Begleitet wurde er von seiner Kollegin Frau Patricia Gese, die als Projektentwicklerin bei GoldbeckSolar tätig ist. Die Firma GoldbeckSolar ist international tätig und testet aktuell auch Agri-PV Anlagen in Tunnelform.

Im Anschluss an die Vorträge entstand eine rege Diskussion mit den anwesenden Besuchern, unter denen neben Landwirten und Gärtnern, auch sachkundige Bürger die Referenten mit Fragen forderten. Nach fast zweieinhalb Stunden ging eine kurzweilige Veranstaltung mit vielen neuen Informationen zum Thema Agri-PV zu Ende.

Die CDU Dossenheim bedankt sich bei allen Besuchern, den Referenten aber auch ganz besonders bei ihrem Bundestagskandidaten Alexander Föhr für die gelungene Veranstaltung.

Sie liebe Leser bitten wir, machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch und unterstützen Sie am 26. September unseren Kandidaten Alexander Föhr mit Ihrer Erststimme. Unsere Region braucht auch in Zukunft einen Bundestagsabgeordneten der CDU in Berlin.

(Alexander Willwert, CDU Dossenheim)

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